Madame Tussaud´s Wachs Museum, London

Madame Tussaud´s
Madame Tussaud´s Wachs Museum ist eines der bekanntesten Museen in London, UK. Bereits 1835 wurde hier im Museum die ersten historischen und zeitgenössischen Persönlichkeiten durch erstaunlich realistische Wachsarbeiten zum Leben erweckt. Unter den Figuren befanden sich Persönlichkeiten aus der Politik und Unterhaltung, aus dem königlichen Geschlecht und der Geschichte, die in Themen in dem riesigen Museum zusammen gruppiert wurden. Von großen Führern bis hin zu Mördern haben die einzelnen Räumlichkeiten unzählige Themen, die die Besucher stundenlang in Atem halten.

Die Geschichte wird durch historische Figuren aus der Kriegsführung, Königen, Diktatoren und Präsidenten präsentiert. An der Wand hängt das originale Guillotineblatt, dass Marie Antoniette enthauptete. Für Horrorliebhaber gibt es ein Horrorzimmer, das Chamber of Horrors. Hier befinden sich Szenen aus der französischen Revolution sowie von der Pest und berühmte Mörder wie Jack the Ripper werden zum Leben gebracht.

Die Figuren des Entertainment wechseln wie sie gerade aktuell sind und werden der Zeit angepasst. Mit neuen und beliebten Fernsehshows wechseln auch die Stars, die hier in Wachs stehen. Einige Wachsfiguren heute lebender Persönlichkeiten bekommen auch manchmal einen 'Make-over', um dem Alter angepasst zu werden. Auch die Kleidung wird regelmäßig dem zeitlichen Trend angepasst. Aktuelle Fernseh- und Sportstars werden immer wieder neu aufgenommen und gezeigt.

Das Museum befindet sich in der Marylebone Street mitten in London und das originale Madame Tussaud's ist immer noch das beliebteste. Denn mittlerweile gibt es zahlreiche, andere in verschiedenen Ländern, die die dortigen Persönlichkeiten aus Geschichte und Zeit widerspiegeln. New York, Amsterdam, Hong Kong und Las Vegas haben eines und auch Berlin hat 2008 das siebte Wachsmuseum außerhalb Londons eröffnet. Insgesamt 75 Wachsfiguren stehen hier. Der Hitlerfigur wurde kurz nach der Eröffnung durch einen Besucher der Kopf abgerissen - ein Schaden von immerhin 200.000 Euro.