Fahrrad Museum

Fahrrad Museum
Die Geschichte des Fahrrads begann bereits im 19. Jahrhundert. Karl Drais erfand das Laufrad, wobei aber das Zweiradprinzip die entscheidende Erfindung war. Dabei konnte das vordere Rad gelenkt werden. Diese Konstruktion gibt es heute noch - als Kinderlaufrad. Somit lernen wir schon von klein auf, Balance zu halten, während wir uns mit den Beinen sitzend fortbewegen. Später wurden dann Tretkurbeln an das Vorderrad montiert. Hier wurden die Vorderräder riesig, denn eine Umdrehung der Trittkurbel war gleich dem Radumfang und dem so zurückgelegten Weg. Es sollte noch über 50 Jahre dauern, bis vom Laufrad das Pedal mit dem Kettenantrieb entwickelt wurden.

Im Museum
Heute gibt es Fahrräder in zahlreichen Formen. Es werden Rennen veranstaltet, zu Familienausflügen genutzt und sogar umgebaut, dass selbst Menschen mit starken Behinderungen Rad fahren können. In einem Fahrradmuseum, kann man die ganze Entwicklung dieses heute wohl beliebtesten Freizeitspaßes verfolgen.
In Bad Brückenau befindet sich das Deutsche Fahrradmuseum. Hier kann man mehr als 200 Exponate bewundern, die größte deutsche Sammlung historischer Fahrräder. Da gibt es viel zu Staunen. Vom Einrad bis zu den merkwürdigsten Konstruktionen. Manchmal kommt die Frage auf, wie die Menschen auf dieses Rad kamen. Und was, wenn sie damit fielen? Helme gab es früher ja noch nicht. Die Sammlung lässt jedoch kaum Fragen offen.

Verschiedene Modelle
Heute hat sich das Rad enorm entwickelt und hat sich vielen, unterschiedlichen Bedürfnissen angepasst. Für ältere Menschen wurde beispielsweise der tiefe Einstieg gebaut. Kinderräder haben Stützräder, die abmontierbar sind. Es gibt Rennen mit dem sogenannten Liegedreirad, in dem man mehr liegt als sitzt und trotzdem mit den Beinen in die Pedale tritt. Das Rad hat eine spannende Entwicklung in weniger als 200 Jahren gemacht.