Musée du Louvre, Paris

Musée du Louvre
Das Musée du Louvre oder auch kurz nur der Louvre, wie er weltweit genannt wird, ist das Synonym eines kunsthistorischen Museums. Er ist die Quintessenz aller Museen, die an ihm gemessen werden. Der Louvre hat eine große Sammlung an Exponaten, mehr als 350.000 Einzelstücke, die die ganze Menschheitsgeschichte abdecken, von der prähistorischen Zeit bis zu der modernen Kunst des 20sten Jahrhunderts. Im Louvre hängt das wohl berühmteste Gemälde, die Mona Lisa, von Leonardo da Vinci.

Der Louvre befindet sich im Louvre Palast, oder Palais du Louvre, auf dem rechten Ufer der Seine in Paris, wo sich die mittelalterliche Festung befindet. 1750 erlaubte Ludwig XV., dass ein Teil der königlichen Sammlungen dem Volk für ein paar Tage in der Woche zugänglich gemacht wurden. Nach der französischen Revolution 1791 wurde der Louvre offiziell als Museum erklärt und 1793 dem Publikum geöffnet. Während Napoleon Bonapartes militärischen Aktionen vor der Revolution waren die Sammlungen im Louvre um ein Vielfaches erweitert worden. Für eine kurze Zeit nahm der Louvre seinen Namen an, doch nachdem er ins Exil ging, kehrte der Louvre zu seinem ursprünglichen Namen wieder zurück.

In den folgenden Jahren wuchs die Kollektion des Louvre zu einer der größten und ausgewähltestes der westlichen Welt. In den frühen 1980er Jahren war es Francois Meterrand, der eine Renovierung des Louvre anordnete. Der bekannte Architekt I.M. Pei leitete die Arbeiten und war es, der eine große Glaspyramide mit einer Lobby unter der Erde erbaute, was jedoch große Erregung unter den sonst sehr konservativen Franzosen hervorrief. Doch seit dem sind die Glaspyramide und die sich darunter befindliche Lobby eine Ikone des Louvre geworden.

Der Louvre ist bekannt für seine reichhaltigen Sammlungen der ägyptischen Zeit, Gemälde zahlreicher europäischen Maler, Kunst aus dem Nahen Osten, Skulpturen und klassische Meisterwerke. ER ist das meistbesuchte Museum der Welt! Auch wenn es offiziell dem französischen Staat gehört, so hat es doch freie Hand in seinem Tun.